Hypothekenzinsen in der Schweiz

Hypothekendarlehen gehören zu den beliebtesten Finanzierungsformen für Immobilien. Der Grund: Die Zinsen sind durch die Absicherung der Darlehenssumme mit einer Immobilie meist deutlich niedriger als bei Darlehen mit anderen Sicherungsarten.

Schwankungen bei Hypothekenzinsen

Wie bereits angedeutet unterliegen die Hypothekenzinsen in der Schweiz teils erheblichen Schwankungen. Aufgrund der oft langen Laufzeiten von Hypothekendarlehen kann sich ein Abschluss in einer Hochzinsphase also sehr deutlich auf die Gesamtkosten auswirken. Auf e-hypo.ch können Sie jetzt Ihre bisherige Hypothek ablösen oder eine bereits bestehende Hypothek verlängern – und sich so die Entwicklung der Hypothekenzinsen zunutze machen.

Hypothekenzinsen

Hypothekenzinsen: Entwicklung hängt von der Geldpolitik der SNB ab

Die Hypothekenzinsenentwicklung hängt massgeblich von der Geld- und Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank ab. Der Referenzzinssatz SARON, der für Swiss Average Rate Overnight steht, stellt den Tagesgeldsatz des besicherten Geldmarktes für Schweizer Franken (CHF) dar. Er basiert auf Transaktionen und Preisstellungen, die auf dem Schweizer Repo-Markt, einem zentralen Teil der Schweizer Wertschöpfungskette, gebucht werden. Wenn Sie eine Hypothek zur Finanzierung Ihres Eigenheims nutzen wollen, sollten Sie daher die Zinsenentwicklung stets im Auge behalten. Dies gilt vor allem für Hypotheken, die auf einem variablen Zinssatz basieren.

Aktuelle Hypothekenzinsen in der Schweiz

Im Jahr 2015 erzielte die Schweiz das niedrigste konjunkturelle Wachstum seit der Rezession sechs Jahre zuvor. Die Schweizer Wirtschaft wuchs lediglich um 0.9 %. Die Nationalbank versucht dem durch eine „Politik des günstigen Gelds“ entgegenzuwirken. Sie beliess das Zielband weiter im negativen Bereich, sodass Hypothekendarlehen auch weiterhin zu kundenfreundlichen Konditionen angeboten werden können.

Hypothekenzinsen in der Schweiz – abhängig vom Hypothekarmodell

Zwar gibt es zahlreiche verschiedene Hypothekarmodelle, geläufig sind allerdings vor allem vier Varianten: Festhypothek, Rollover-Finanzierung, variable Hypothek und Mix-Hypothek. Je nach Form der Finanzierung kann der Zinssatz variabel oder auch fix sein, zudem unterscheiden sich die verschiedenen Varianten durch ihr Laufzeitmodell.

Festhypothek

Bei der Festhypothek handelt es sich um ein Darlehen mit fester Laufzeit und einem festen Zinssatz. Der Vorteil: Der Zins ist hier vollkommen unabhängig von der aktuellen Marktentwicklung, sodass diese Finanzierungsform eine hohe Planungssicherheit bietet. Zudem sind Sie vor steigenden Hypothekenzinsen geschützt, können allerdings auch nicht von fallenden Zinsen profitieren.

Da der Zinssatz in der Regel über mehrere Jahre festgeschrieben wird, ergibt sich für die Bank ein Zinsrisiko. Dieses gleicht sie durch die Erhebung einer Risikozulage aus, was die Gesamtkosten für die Festhypotheken erhöht. Ein weiterer Nachteil der Festhypothek ist die geringe Flexibilität – wollen Sie die Hypothek vor dem Ende der Laufzeit ablösen, darf die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, die durchaus mehrere Tausend Franken betragen kann.

Rollover-Finanzierung

Bei Rollover-Finanzierungen hängt die Höhe der Zinsen vom Referenzsatz SARON – kurz für „Swiss Average Rate Overnight“ – ab. Bei der Rollover-Finanzierung findet eine regelmässige Anpassung des aktuellen Hypothekenzinses statt – meist geschieht dies monatlich oder alle drei beziehungsweise sechs Monate. Als Grundlagen dienen dabei der zu diesem Zeitpunkt gültige SARON. Hinzu kommt eine Marge, die die jeweilige Hypothekenbank selbst festlegt.

Rollover-Finanzierungen sind deshalb zwar volatiler als Festhypotheken, aber dank der öffentlich einsehbaren Rate auch transparenter als beispielsweise variable Hypotheken. Durch die kurzen Intervalle bei der Zinsanpassung profitieren Sie hier zudem besonders stark von einem fallenden Zinsniveau. Steigende Zinsen wirken sich allerdings ebenso schnell aus. Da Rollover-Finanzierungen in der Regel eine feste Laufzeit haben, können sie nur mit einer Vorfälligkeitsentschädigung frühzeitig abgelöst werden. Planen Sie aus diesem Grund bei einer Rollover-Finanzierung einen besonders grossen finanziellen Spielraum ein, um Schwankungen bei den Zinsen ausgleichen zu können.

Variable Hypothek

Bei einer variablen Hypothek wird der Zinssatz laufend den aktuellen Zinsen auf dem Kapitalmarkt angepasst. So können Sie von fallenden Marktzinsen profitieren, sind allerdings auch nicht vor steigenden Zinsen geschützt, wie das bei der Festhypothek der Fall ist.

Vorteilhaft bei der variablen Hypothek ist die Flexibilität: In der Regel können Sie den Darlehensvertrag kurzfristig kündigen. Angesichts der seit Jahren niedrigen Zinsen ist ein variables Hypothekenmodell für Sie als Kunde allerdings eher uninteressant, da die Zinsen im Grunde nur noch steigen können. Hinzu kommt eine sehr geringe Planungssicherheit für den Kunden, sodass variable Hypotheken nur noch selten angeboten werden.

Mix-Hypothek

Sogenannte Mix-Hypotheken werden in der Schweiz immer beliebter. Dabei handelt es sich um eine Mischform, die Elemente der anderen Hypothekenarten vereint. So können Sie zu einem gewissen Grad von fallenden Zinsen profitieren, sind aber zugleich zum Teil vor den Auswirkungen steigender Zinsen geschützt. Risiken und Chancen bleiben bei Mix-Hypotheken also gleichermassen überschaubar.

Eine Mix-Hypothek lässt sich auch schnell und einfach mit dem Rechner von e-hypo.ch zusammenstellen – wählen Sie einfach entsprechende Tranchen, Laufzeiten und Hypothekenarten, um eine auf Ihre individuelle Situation zugeschnittene Mix-Hypothek zu erhalten.

Nutzen Sie die aktuellen Hypothekenzinsen

Ganz gleich, für welche Finanzierungsform Sie sich letztlich entscheiden: Auf e-hypo.ch können Sie Ihre bisherige Hypothek ablösen oder eine bestehende Hypothek verlängern und so die Zinsentwicklung jederzeit optimal nutzen. Zudem können Sie bei uns auch neue Hypothekendarlehen abschliessen.

Finden Sie jetzt mit e-hypo.ch die geeignete Hypothek für Ihre persönliche Situation und machen Sie sich so die Entwicklung der Hypothekenzinsen zunutze.

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