Mit E-Hypo zu günstigen Bauzinsen

Sie wollen sich Ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen und haben den Bau Ihrer Immobilie schon genau geplant? Dann ist es höchste Zeit, dass Sie sich mit dem Thema Bauzinsen befassen, denn vermutlich werden auch Sie zu der überwiegenden Mehrheit der Schweizer gehören, die bei der Baufinanzierung auf eine Hypothek angewiesen ist. Wir zeigen Ihnen, welche Hypotheken-Modelle es gibt, wie sich die Zinsen dort errechnen und was Sie tun können, um Ihre Bauzinsen möglichst niedrig zu halten.

Die Hypotheken-Modelle in der Schweiz

In der Schweiz sind vor allem drei Hypotheken-Modelle verbreitet:

  • Festhypothek
  • LIBOR-Hypothek
  • Variable Hypothek

Die Festhypothek ist vermutlich die bekannteste Hypotheken-Variante. Hier werden zu Beginn des Vertrags Laufzeit und Zinssatz festgelegt, die sich dann bis zum Ende des Vertrags nicht mehr verändern. Damit bietet die Festhypothek ein hohes Mass an Planungssicherheit, denn die Kosten stehen für die gesamte Laufzeit von Anfang an fest. Nachteilig für den Hypothekarnehmer ist allerdings, dass er nach Abschluss des Vertrags nicht mehr von einem fallenden Zinsniveau profitieren kann – dafür ist er aber auch vor steigenden Zinsen gefeit. Basis für den Zinssatz der Festhypothek ist das aktuelle Zinsniveau auf dem Finanzmarkt.

Bei der LIBOR-Hypothek, die auch LIBOR-Hypothek genannt wird, ist der Zinssatz nicht fixiert, sondern wird in regelmässigen Abständen von der Bank angepasst. In der Regel nimmt die Bank diese Anpassungen alle drei bis zwölf Monate vor. Grundlage für die Zinsberechnung ist, wie der Name LIBOR-Hypothek schon vermuten lässt, der in London ermittelte Referenzzinssatz LIBOR. Durch die Anpassung in festen Zeitabständen können Sie – anders als bei der Festhypothek – von einem fallenden Zinsniveau profitieren, müssen allerdings auch mit höheren Zinsen rechnen, wenn der LIBOR steigt.

Die variable Hypothek hat, wie die LIBOR-Hypothek, keinen festen Zinssatz – stattdessen wird er ebenfalls in regelmässigen Abständen angepasst, jedoch dient hier nicht allein der LIBOR als Grundlage, sondern wie bei der Festhypothek das allgemeine Zinsniveau am Markt. Eine weitere Besonderheit der variablen Hypothek ist die unbefristete Laufzeit, die auch eine nicht exakt geregelte Amortisation zur Folge hat. Als Hypothekarnehmer müssen Sie bei der variablen Hypothek also selbst dafür sorgen, dass die Rückzahlungsphase nicht übermässig in die Länge gezogen wird. Am besten eignet sich die variable Hypothek daher für Personen, die dank jährlicher Bonuszahlungen oder ähnlicher Einnahmen in der Lage sind, grössere Rückzahlung zu leisten.

Die individuellen Faktoren bei den Bauzinsen

Wie bereits erwähnt, haben auch verschiedene persönliche Faktoren Einfluss auf die Höhe der Bauzinsen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Belehnung zu, also dem Verhältnis zwischen Baukosten der Immobilie und der Höhe der Hypothekarsumme. Der Gesetzgeber hat hier eine Grenze von 80 % festgelegt, allerdings soll diese Einschränkung lediglich verhindern, dass Immobilien vollständig über einen Kredit finanziert werden. Um die Bauzinsen zu senken, sollten Sie daher unbedingt versuchen, auf eine Belehnung zu kommen, die deutlich unter der gesetzlich zulässigen Grenze liegt. Denn je höher die Belehnung ist, desto wahrscheinlicher sind – zumindest aus Sicht der Bank – Zahlungsunregelmässigkeiten und damit verbundene, finanzielle Verluste. Um einen Ausgleich für dieses Risiko zu schaffen, berechnet die Bank einen Zinsaufschlag, je höher die Belehnung ist. Haben Sie also noch Eigenmittel, die Sie bisher nicht für die Baufinanzierung eingeplant hatten, sollten Sie genau prüfen, ob dies tatsächlich die sinnvollste Lösung für Sie ist – ein höherer Eigenmittelanteil kann sich nämlich durchaus merklich auf die Bauzinsen auswirken.

Die Laufzeit ist ein weiterer Faktor, der bei der Hypothek Auswirkungen auf den Zinssatz hat und den Sie direkt beeinflussen können. Da die Entwicklung des Zinsniveaus auch für eine Bank nicht vorauszusehen ist, besteht bei längeren Laufzeiten ein entsprechendes Zinsrisiko für die Bank. Das bedeutet, dass ihr bei einem fixen Zinssatz, wie er bei der Festhypothek üblich ist, ein finanzieller Verlust entstehen kann, wenn sich während der Laufzeit das Zinsniveau erhöht. Schliesslich müssten Sie als Kunde bei einer kürzeren Laufzeit die Hypothek zum höheren Zinssatz ablösen. Um dem Zinsrisiko entgegenzuwirken, erhebt die Bank daher einen Zinsaufschlag, der mit zunehmender Vertragslaufzeit immer weiter steigt. Entsprechend müssen Sie bei der Laufzeit stets abwägen, ob es sich für Sie aufgrund des Zinsaufschlags lohnt, die Bauzinsen über einen längeren Zeitraum festzuschreiben. Gehen Sie davon aus, dass das Zinsniveau auf absehbare Zeit niedrig bleiben wird, kann auch eine LIBOR-Hypothek eine interessante Option sein, da hier aufgrund der regelmässigen Zinsanpassungen praktisch kein Risiko für die Bank besteht und diese daher auch keinen entsprechenden Aufschlag erhebt.

Eine weitere Möglichkeit, die Zinsen positiv zu beeinflussen, ist der Transfer von Guthaben zu Ihrer Hypothekenbank. Die Bank erhält dadurch Kapital, mit dem sie wirtschaften kann, was sie in der Regel mit einem niedrigeren Zinssatz bei der Hypothek belohnt.

Wenn Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Varianten bei der Baufinanzierung verschaffen wollen, dann nutzen Sie den Online-Rechner von E-Hypo. Mit nur wenigen Klicks können Sie sich ein individuelles Angebot erstellen lassen und dieses mit anderen Finanzierungsoptionen vergleichen – so finden Sie schnell und einfach die für Sie beste Lösung.

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