Eigentumsformen beim Immobilienkauf

Wie plane ich den Immobilienkauf richtig?

Es gibt einige Gründe dafür sich mit dem Thema Wohneigentum auseinanderzusetzen: Erstens zahlen Sie keine Miete mehr, sondern investieren in Ihre Zukunft - in Ihr Eigenheim. Zweitens kann kein Vermieter mehr Ihnen die Wohnung kündigen, Sie schaffen also auch Sicherheit für sich selbst und Ihre Familie. Und nicht zuletzt: Sie legen Ihre Ersparnisse in einen Sachwert an. In diesem Beitrag finden Sie weitere Informationen zum Immobilienkauf, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen.

So planen Sie Ihren Immobilienkauf richtig

Welche Eigentumsform ist die richtige?

Bevor Sie bei Ihrem Immobilienkauf zur Tat schreiten, empfehlen wir von der E-Hypo, über die geeignete Eigentumsform nachzudenken:

  • Wollen Sie die Immobilie allein kaufen?
  • Kaufen Sie gemeinsam mit Ihrer Frau/Ihrem Mann oder Lebenspartnerin/Lebenspartner?
  • Oder teilen Sie die Immobilie mit einer oder mehreren anderen Personen?

Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht nur für den Kaufvertrag relevant, in dem Sie beispielsweise genau definieren müssen, wie das Eigentum verteilt ist. Es ergeben sich auch sehr unterschiedliche Konsequenzen in Bezug auf die Rechte und Pflichten. Deswegen haben wir Ihnen die gängigsten Eigentumsformen zusammengestellt:

Wie möchten Sie in Ihrer Immobilie leben?

1. Alleineigentum

Beim Alleineigentum kann nur eine einzige Person im Grundbuch eingetragen werden. Der Alleineigentümer hat damit die vollen Rechte, aber auch die volle Verantwortung über das Wohneigentum. Ist der Alleineigentümer verheiratet oder als gleichgeschlechtlicher Partner registriert und das Wohneigentum dient als Familienwohnung, so kann nur mit Zustimmung des Partners / Ehepartners das Eigentum verkauft werden.

2. Gesamteigentum

Im Gesamteigentum gehört das Wohneigentum allen Parteien gemeinsam. Voraussetzung für das Gesamteigentum ist ein vertragliches Verhältnis der Eigentümer. Das kann zum Beispiel in Form einer einfachen Gesellschaft gegeben sein, aber auch bei Vereinbarung eines Ehevertrages oder bei einer Erbengemeinschaft. In diesen Fällen ist es vollkommen unerheblich, wer wie viel Eigenkapital aufbringt oder wer welchen Betrag in das Objekt investiert hat. Ausschlaggebend ist der Inhalt des jeweiligen Vertrages oder der gesetzlichen Regelung: Daraus leitet sich nämlich das Ausmass der Beteiligung am Objekt ab. Als Anteilseigner müssen Sie vor jeder Entscheidung zur Immobilie die Einigung mit Ihren Partnern suchen, was Ihren Verfügungsspielraum deutlich einschränkt.

Die Vorteile beim Gesamteigentum einer Immobilie

3. Miteigentum

Eine weitere Eigentumsform ist das Miteigentum, zu dem Sie sich mit einer oder auch mehreren anderen Personen zusammenschliessen können. Dazu werden im Grundbuch die jeweiligen Miteigentumsanteile eingetragen. Hier lassen sich auch unterschiedliche Beiträge der Partner in entsprechende Anteile umsetzen. Der Vorteil: Sie können als Miteigentümer frei über den Ihnen verbrieften Anteil verfügen. Wollen Sie Ihren Anteil zum Beispiel verkaufen, steht den anderen Partnern gesetzlich ein Vorkaufsrecht zu.

Fehler

Ein allgemeiner Fehler ist aufgetreten. Bitte wenden Sie sich an den Support.