Der Online-Hypothekenrechner von E-Hypo

Ob das Eigenheim im Grünen oder Wohneigentum in einer Grossstadt – in der Schweiz ist der Traum von den eigenen vier Wänden angesichts seit Jahren niedriger Zinsen so lebendig wie nie zuvor. Da für die Finanzierung in der Regel eine Hypothek nötig ist, spielt der Zinssatz beim Kauf von Immobilien eine entscheidende Rolle. Werden die Eigenmittel richtig eingesetzt, kann das den Zinssatz merklich senken – und damit auch die Kosten. Für Sie als Privatkunde ist es allerdings nur schwer möglich, bei der Hypothek verschiedene Varianten durchzurechnen. Zudem kann ein niedriger Zinssatz dazu verleiten, eine Hypothek aufzunehmen, die bei steigendem Zinssatz zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden kann. Ein Hypothekenrechner kann Ihnen hier die nötige Sicherheit geben, denn zum einen zeigt er Ihnen die Kosten bei steigendem Zinssatz auf, zum anderen können Sie verschiedene Varianten mit unterschiedlicher Belehnung durchrechnen. Wir zeigen Ihnen mit diesem Artikel auf, was Sie beim Hypothekenrechner beachten sollten und wie eine sinnvolle sowie belastbare Finanzierung über eine Hypothek aussehen könnte.

Grundsätzliches zum Rechner und zu Hypotheken

Bevor es um die eigentlichen Vorteile geht, die der Hypothekenrechner zu bieten hat, müssen zunächst einige grundlegende Begriffe und Zusammenhänge geklärt werden. Schliesslich können Sie den Rechner nur dann sinnvoll nutzen, wenn Sie auch wissen, was die einzelnen Eingaben bedeuten und wie Sie sie beeinflussen können.

In der Regel benötigen Sie nur wenige Daten für einen Hypothekenrechner: den Kaufpreis, Ihre Eigenmittel und das jährliche Nettoeinkommen. Beachten Sie dabei, dass der tatsächliche Verkehrswert nicht unbedingt mit dem Kaufpreis übereinstimmen muss, der für Ihr zukünftiges Eigenheim veranschlagt wurde. Unter Umständen erwartet der Anbieter eine günstige Entwicklung der Preise für Immobilien und veranschlagt daher einen Kaufpreis von CHF 600'000, obwohl der Verkehrswert nur bei CHF 500'000 liegt. Die Schätzung durch einen Experten kann Ihnen dabei helfen zu erkennen, ob der Kaufpreis in CHF auch dem tatsächlichen Wert der Immobilie entspricht.

Die Eigenmittel sind gleich in doppelter Hinsicht relevant: Zum einen sinkt natürlich bei einem Kauf durch mehr Eigenmittel der Anteil am Kaufpreis, den Sie über eine Hypothek finanzieren müssen, zum anderen „belohnen“ die Banken einen höheren Eigenanteil bei der Finanzierung mit einem günstigeren Zinssatz. Angesichts der Preise, die beim Eigenheim-Kauf ohne Weiteres bei CHF 500'000, CHF 750'000 oder noch darüber liegen können, machen sich beim Zinssatz auch Nachkommastellen deutlich bemerkbar. Zudem müssen Sie beachten, dass mindestens 20 % des Gesamtpreises aus eigenen Mitteln stammen muss. Durch die Verpfändung von Geldern aus der Säule-3a-Vorsorge kann zwar der Anteil an Eigenmitteln erhöht werden, allerdings ist das nicht beliebig möglich. Zum einen gelten Gelder aus der Vorsorge nur mit Einverständnis der Bank als Eigenmittel und können entsprechend genutzt werden, zum anderen kann die Vorsorge auch aus gesetzlicher Sicht nicht unbegrenzt für die Finanzierung von Wohneigentum eingesetzt werden. Eine Vollfinanzierung über den Umweg der Verpfändung der Vorsorge ist in der Schweiz inzwischen nicht mehr möglich.

Das jährliche Nettoeinkommen ist wichtig, wenn die Bank die Tragbarkeit berechnen will. Diese gibt an, welchen Anteil am Einkommen die Zahlungen für die Hypothek ausmachen – hierfür wird das jährliche Nettoeinkommen inklusive der durchschnittlichen Bonuszahlungen auf den Monat umgerechnet und mit den Hypotheken-Raten verglichen. Generell darf die Tragbarkeit bei den meisten Banken nicht über 35 % liegen, die Zahlungen für die Hypothek dürfen also maximal 35 % der Einnahmen ausmachen.

Entscheidend für die Kosten: die Belehnung

Ebenfalls wichtige für die Hypothek beziehungsweise den Zinssatz ist der Grad der Belehnung. Die Belehnung gibt an, welchen Anteil die Hypothek am Gesamtkaufpreis ausmacht. Generell sollte dieser Wert maximal bei 67 % liegen, Sie sollten Ihr Eigenheim also maximal zu zwei Dritteln über eine Hypothek finanzieren. Benötigen Sie mehr Geld für die Eigenheim-Finanzierung, ist das meist nur über eine zweite Hypothek möglich, für die spezielle Bedingungen gelten. So ist beim Kauf von Wohneigentum meist eine Belehnung von bis zu 80 % möglich. Weitere 10 % können Sie über Gelder aus der Säule-3a-Vorsorge finanzieren, allerdings nur mit Zustimmung der Bank – und die erhalten Sie nur bei sehr soliden finanziellen Voraussetzungen.

Generell sollten Sie aber ohnehin versuchen – auch mit Geldern aus der Vorsorge – den Grad der Immobilien-Belehnung unter 67 % zu halten, denn jenseits dieser Grenze berechnen die Banken für die Hypothek zusätzliche Gebühren.

Online-Hypothekenrechner: die Vorteile im Überblick

Es wirken sich sehr viele Faktoren wie Tragbarkeit, Grad der Belehnung und Einsatz von Eigenmitteln sowie Vorsorge-Geldern auf die Konditionen für die Hypothek aus. Hier zeigen sich die Vorteile eines Online-Hypothekenrechners, denn der Rechner ermittelt in kürzester Zeit, ob unter den gegebenen Voraussetzungen eine Finanzierung möglich ist. Zudem erhalten Sie mit nur wenigen Klicks einen Überblick über die monatlichen Kosten in CHF. Zwar kann sich dieser Wert nach der Erstellung eines individuellen Angebots noch einmal etwas verändern, Sie erkennen aber sehr schnell, ob eine Hypothek für Sie tragbar ist oder ob die finanzielle Belastung durch die Hypothek zu gross werden würde.

Mit einem Online-Hypothekenrechner können Sie ausserdem verschiedene Varianten durchspielen. Sie haben zum Beispiel zwei Immobilien gefunden, die Sie interessieren? Mit dem Online-Rechner von E-Hypo können Sie schnell sehen, wie sich ein um CHF 100'000 höherer Kaufpreis auf Ihre monatliche Belastung auswirkt. Probieren Sie es doch gleich einmal aus und prüfen Sie, wie hoch die Hypothek für Ihr Traumhaus ausfallen müsste!

Ein weiterer Vorteil bei einem Online-Hypothekenrechner ist der kalkulatorische Zinssatz, der Ihnen aufzeigt, wie hoch die Zinskosten in CHF ausfallen, wenn die Zinsen steigen. Gerade in Niedrigzinsphasen ist man nämlich allzu schnell dazu verleitet, einen Hypotheken-Betrag zu wählen, der bei steigenden Zinsen zu einer zu hohen finanziellen Belastung führen würde. Durch die Berechnung des kalkulatorischen Zinssatzes können Sie sich beim Online-Rechner sicher sein, dass die Hypothek auch in schwierigeren Zeiten bezahlbar bleibt.

Ein Hypothekenrechner für alle Hypotheken-Arten?

Im Allgemeinen ist ein Online-Hypothekenrechner auf die Berechnung für eine Festhypothek ausgerichtet, in der Schweiz haben sich neben der Festhypothek aber noch zwei andere Hypotheken-Varianten etabliert: die Rollover-Hypothek und die variable Hypothek. Diese beiden Varianten lassen sich mit einem Online-Rechner für Hypotheken nur bedingt abbilden, denn die variable und die Rollover-Hypothek besitzen, anders als die Festhypothek, einen veränderlichen Zinssatz. Bei der Rollover-Hypothek orientiert sich dieser, wie der Name der Hypothek schon sagt, am LIBOR – einem Referenzsatz für Geschäfte unter Grossbanken. Der Satz für die variable Hypothek basiert auf den aktuellen Geldmarktzinsen.

Interessieren Sie sich für eine Rollover-Hypothek oder eine Festhypothek? In diesem Fall können Sie über die E-Hypo einfach Ihre individuelle Hypothek in wenigen Schritten erstellen. Dank dem selbständigen Erfassen und den Zinssenker der E-Hypo profitieren Sie von besonders günstigen Konditionen.

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