So finden Sie eine günstige Hypothek

Zur Finanzierung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung bieten sich grundsätzlich mehrere Möglichkeiten an. Wir erklären, warum eine Hypothek für Kreditnehmer in diesem Zusammenhang eine besonders attraktive Option darstellt und was eine günstige Hypothek überhaupt ausmacht. Zudem zeigen wir, für welche Hypothekenform sich Interessenten – entsprechend der jeweiligen Rahmenbedingungen und Erwartungen – am besten entscheiden sollten, um eine möglichst günstige Hypothek zu erhalten.

Warum ist eine Hypothek allgemein eine günstige Finanzierungsart?

Was die Hypothek im Kern von anderen Finanzierungsformen unterscheidet, zeigt bereits die Bedeutung des Begriffs. Denn eine Hypothek ist zunächst einmal ein Grundpfand, der auch das kennzeichnende Element dieser Finanzierungsart ist. Bei der Hypothek gewährt der Hypothekargeber dem Hypothekarnehmer nämlich einen – in der Regel langfristigen – Kredit und erhält dafür nicht nur Zinsen, sondern auch einen bestimmten Vermögenswert als Sicherheit. Meistens handelt es sich dabei um die Immobilie, die der Hypothekarnehmer durch den Kredit finanziert. Solch eine Abmachung klingt auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv für den Hypothekarnehmer, das ist jedoch ein Trugschluss. Denn die Möglichkeit des Hypothekargebers, das Grundpfandrecht bei einer Zahlungsstörung zu verwerten, schafft oft erst die nötige Sicherheit für die Gewährung eines Kredits im gewünschten Umfang. Zudem sind die Konditionen wegen des verpfändeten Vermögenswerts für den Hypothekarnehmer oft deutlich günstiger. Das spiegelt sich vor allem im relativ niedrigen Kreditzins wider.

Was sollte eine günstige Hypothek bieten?

Was genau zeichnet eine für Hypothekarnehmer günstige Hypothek im Einzelnen aus? Wichtig ist hier vor allem ein möglichst niedriger Hypothekenzins. Dabei können selbst kleine Unterschiede zu hohen Ersparnissen führen, weil die Kreditsummen bei Hypotheken in der Regel sehr hoch sind – meist im sechs- oder sogar siebenstelligen Bereich. In diesem Zusammenhang lässt sich noch zwischen dem absoluten und relativen Zinsniveau – das den Hypothekenzins in Relation zum derzeitigen Marktzins angibt – differenzieren. Der im Rahmen der Hypothek zu zahlende Zins ist zwar ein wichtiger, aber für eine günstige Hypothek nicht der einzige entscheidende Faktor. Die gewählte Hypotheken-Form spielt beispielsweise ebenfalls eine nicht unbeachtliche Rolle. Die Hypotheken-Variante sollte optimal zu den erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und der Situation des Hypothekarnehmers passen. Zudem gibt es Faktoren, die sich nicht direkt auf die Kosten auswirken, im individuellen Fall aber trotzdem den Ausschlag geben können. Günstig kann eine Hypothek zum Beispiel auch sein, wenn sie dem Hypothekarnehmer gewisse Freiheiten lässt – vor allem bezüglich der Amortisation. Wird diese Flexibilität allerdings mit einem höheren Hypothekarzins erkauft, ist eine individuelle Abwägung notwendig.

Wie finden Sie den günstigsten Hypothekenzins?

Während als Hypothekarnehmer neben Privatleuten auch Unternehmen infrage kommen, handelt es sich bei den Hypothekargebern primär um Banken und Versicherungen. Zwischen deren Angeboten existieren hinsichtlich der Konditionen jedoch oft grosse Unterschiede. Banken, für die die Vergabe von Hypotheken nur eines von vielen Geschäftsfeldern darstellt, die zahlreiche Filialen unterhalten und viel Personal bezahlen müssen, bieten meistens nicht den besten Hypothekarzins an. Interessenten sollten deshalb – wenn sie eine günstige Hypothek wünschen – Anbieter wählen, die sich auf das Hypothekengeschäft konzentrieren und eine effiziente Kostenstruktur haben. Hypothekarnehmer, die keine ausführliche Beratungsleistung benötigen, sondern sich die selbstständig informieren, können oft noch günstigere Zinsen finden. E-Hypo konzentriert sich beispielsweise ausschliesslich auf Hypothekarprodukte, verzichtet auf kostspielige Zweigstellen und ermöglicht einen einfachen und schnellen Online-Abschluss von Hypotheken ohne persönliche Beratung. So profitieren unsere Kunden durch besonders niedrige Hypothekarzinsen.

Welche Hypotheken-Form ist für Hypothekarnehmer am günstigsten?

Eines lässt sich vorweg gleich sagen: Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Bei der Bewertung eines Angebots kommt nämlich auch auf das wirtschaftliche Umfeld, die persönliche Situation und die Erwartungen an. Wenn das aktuelle Zinsniveau zum Beispiel sehr niedrig ist und Zinssteigerung wahrscheinlich sind, ist eine Festhypothek für den Hypothekarnehmer eine gute Wahl. Für diese Hypotheken-Form ist nämlich ein fixer Zinssatz charakteristisch. Ein zusätzlicher Vorteil ist für viele Kreditnehmer die weitgehende Planungssicherheit, da die finanziellen Belastungen bereits bei Vertragsabschluss feststehen.

Wer allerdings trotz eines eher hohen Zinsniveaus eine Hypothek aufnehmen möchte und sinkende Zinsen erwartet, für den kann eine LIBOR-Hypothek besonders günstig sein. Denn hier passt der Hypothekargeber mehrmals im Jahr den Hypothekenzinssatz anhand des Referenzzinssatzes LIBOR an.

Erwarten Hypothekarnehmer fallende Zinsen und möchten gleichzeitig von besonderes viel Flexibilität profitieren, ist die variable Hypothek eine mögliche Option. Hier ist nicht nur der Hypothekenzins – den der Hypothekargeber wie bei der LIBOR-Hypothek regelmässig an die aktuellen Marktbedingungen anpasst – variabel. Auch die Laufzeit ist nicht fix, weil der Hypothekarnehmer das Recht hat, Rückzahlungen ausserhalb der Reihe zu leisten. Das kann besonders interessant sein, wenn die Einkünfte des Kreditnehmers – etwa durch Boni – stark schwanken.

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