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Bankprodukte im Überblick

Die Zahl der Finanz- und Bankprodukte ist immens – daher fällt es den meisten Menschen auch schwer, in diesem Bereich den Überblick zu behalten. Wodurch unterscheiden sich beispielsweise eine Eigenheim- und eine Immobilienfinanzierung? Welche Vorsorgeprodukte gibt es? Und welchen Stellenwert hat bei all dem noch das klassische Sparkonto? Wenn Sie sich diese oder ähnliche Fragen auch schon einmal gestellt haben, dann lesen Sie weiter! Die Experten von E-Hypo und der Schwyzer Kantonalbank haben für Sie die wichtigsten Informationen aus dem Bereich Bankprodukte zusammengestellt, um Ihnen einen allgemeinen Überblick über diesen Themenbereich zu liefern.

Die (eigenen) vier Wände – mit der Immobilienfinanzierung

Zu den bedeutendsten Bankprodukten zählt sicherlich die Immobilienfinanzierung – wobei es sich hierbei eigentlich nicht um ein einzelnes Produkt handelt, sondern um eine Vielzahl an Varianten, die unter dem Oberbegriff Immobilienfinanzierung zusammengefasst werden. Neben der eigentlichen Immobilienfinanzierung, also einer Finanzierung zum Erwerb einer Immobilie, gehört auch die Baufinanzierung zu diesem Themenbereich. Zusätzlich gibt es noch die Eigenheimfinanzierung, bei der es sich sowohl um eine Bau- als auch um eine Immobilienfinanzierung handeln kann. Hier spielen der Grad der Belehnung, also der Anteil des Fremdkapitals an der Finanzierung, sowie die Tragbarkeit eine besondere Rolle. Bei Letzterem handelt es sich um das Verhältnis zwischen laufenden Kosten für die Immobilie und Einnahmen des Kreditnehmers.

Gemein ist den Bankprodukten aus dem Bereich Immobilienfinanzierung, dass es sich in aller Regel um Hypothekarprodukte handelt. Das bedeutet, dass Sie als Kunde von der Bank ein Darlehen erhalten und dieses über eine Hypothek absichern. Die Bank erhält also ein Grundpfandrecht für Ihre Immobilie, das sie im Falle von ausbleibenden Zahlungen ausüben kann, um keinen finanziellen Schaden zu erleiden. Ansonsten unterscheiden sich Immobilienfinanzierungs-Produkte teils sehr stark. So gibt es zum Beispiel Hypotheken mit festem Zinssatz und sogenannte Rollover-Hypotheken, bei denen der Zinssatz anhand des LIBOR-Satzes in regelmässigen Abständen angepasst wird. Zudem existieren Forward-Darlehen für zukünftige Finanzierungsvorhaben, Baulandkredite und noch einiges mehr. Angebote zu Hypothekarprodukten erhalten Sie direkt bei E-Hypo.

Privatkredit: Freiheit für Finanzierungswünsche

Neben den Hypothekarprodukten gibt es natürlich noch verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, die nicht über ein Grundpfandrecht abgesichert werden. Häufig werden diese unter dem Begriff „Privatkredit“ zusammengefasst, obwohl sich die Kredite teils recht deutlich unterscheiden. Die Konditionen für einen Privatkredit sind aber in der Regel sehr flexibel gestaltet, sodass sich eine grosse Bandbreite an Vorhaben damit umsetzen lässt. Bei der Immobilienfinanzierung sind etwa Laufzeiten von mehreren Jahren üblich, während ein Privatkredit oft bereits ab sechs Monaten Laufzeit möglich ist. Eine gesonderte Absicherung entfällt meist, sofern der Kunde über eine ausreichend hohe Bonität verfügt.

Somit ist der Privatkredit immer dann die passende Variante, wenn Sie möglichst schnell und unkompliziert ein Finanzierungsvorhaben umsetzen wollen, denn eine Bonitätsprüfung ist innerhalb weniger Tage abgeschlossen, sodass Sie in den meisten Fällen zeitnah eine Rückmeldung von der Bank erhalten.

Vorsorge im Säulensystem

Finanzierungen stellen nur einen Teil der Bankprodukte dar – mindestens ebenso wichtig sind Vorsorgeprodukte für die 3. Säule des Systems. Insbesondere die gebundene Vorsorge, die die Leistungen der ersten beiden Säulen ergänzen soll, ist durch die steuerliche Begünstigung für viele Menschen interessant.

Neben dem beliebten Vorsorgekonto werden hier auch Fondslösungen und Vorsorgeversicherungen angeboten. Letztere können entweder dem reinen Risikoschutz dienen, also der Vorsorge im Falle von Invalidität oder Tod, oder aber ein Ansparelement für die finanzielle Altersvorsorge umfassen. Die sogenannten Säule-3a-Guthaben sind aber auch im Rahmen der Immobilienfinanzierung wichtig. Transferieren Sie beispielsweise bei einer Verlängerung Ihrer Hypothek über E-Hypo Ihre Säule-3a-Guthaben zur SZKB, wirkt sich das positiv auf Ihren Zinssatz aus. Sie sorgen also nicht nur fürs Alter vor, sondern sparen zugleich noch Zinskosten bei der Immobilienfinanzierung.

Geldanlage jenseits der Altersvorsorge

Den letzten Bereich in Sachen Bankprodukte stellen Geld- und Wertanlagen dar. Hierunter fällt das Sparkonto ebenso wie Wertschriften. Selbst die Immobilienfinanzierung kann zum Anlageprodukt werden, wenn Sie eine Immobilie nicht erwerben, um sie selbst zu bewohnen, sondern um über Miete oder Verkauf einen Gewinn zu erwirtschaften. Dementsprechend gibt es bei Anlageprodukten und Vorsorgeprodukten der Säule 3b häufig Überschneidungen, da hier die Rendite im Vordergrund steht.

Die Experten der SZKB beraten Sie selbstverständlich auch gerne bei der Geldanlage und helfen Ihnen, das passende Produkt für Sie zu finden.

E-Konto

Das E-Konto dient primär zur Abwicklung der Zinszahlungen und Amortisationen in Kombination mit der E-Hypo der Schwyzer Kantonalbank. Daneben können Sie das Konto auch für die Begleichung alltäglicher Zahlungen und die Bewirtschaftung mittels Maestro-Karte und Kreditkarte verwenden. Sämtliche Bankdokumente werden via elektronisches Archiv im Internet-Banking (Web-Archiv) zur Verfügung gestellt.

E-Konto

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